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Zeitzeugengespräch

Pavel Hoffmann wird 1939 in Prag als Kind eines jüdischen Ärzteehepaars geboren, fünf Tage nachdem die Deutsche Wehrmacht am 15. März die Tschechoslowakei besetzt und das Protektorat Böhmen und Mähren errichtet hatte. Nur drei Jahre sollte die Familie noch zusammen sein. Hoffmanns Vater, ein Zahnarzt, wird zusammen mit weiteren 1200 Opfern am 6. Juni 1942 in Prag erschossen. Nur kurze Zeit später werden Hoffmanns Großeltern nach Auschwitz deportiert und ermordet. Der vierjährige Pavel Hoffmann steht auch auf der Todesliste. 1943 wird er zusammen mit seiner Mutter, einer Kinderärztin, nach Theresienstadt deportiert. Die 34-Jährige überlebt das Lager nur drei Wochen. Pavel ist jetzt Vollwaise

Kunstworkshop mit Norbert Witte

Eine ganz besondere Freude ist es, die eigene Kreativität zu entdecken und diese auch ausdrücken zu können. Norbert Witte hat über viele Jahre in Menschen diese Kreativität freigesetzt und erfolgreich Techniken vermittelt, die es ermöglichen diese auch auszudrücken. Wir freuen uns sehr, wieder einen Kunstworkshop mit Norbert anbieten zu können.

Frauenfrühstück am 11.05.19

Christine Unrath berichtet beim Frauen-frühstück über ihre langjährige Tätigkeit als Polizeiseelsorgerin. Sie hat Männer und Frauen begleitet, die in Ausübung ihres Berufes und zur Sicherheit unserer Gesell-schaft bereit sind, im schlimmsten Fall ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben zu ris-kieren. Ihre Aufgabe war es, da zu sein, wenn die Sorge um die Seele nötig wird, wo Menschen im Berufsalltag immer wieder Grenzerfahrungen machen und in "Abgrün-de" unserer Gesellschaft blicken müssen.